Kategorie: Antiziganismus
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„Woanders ist auch scheiße“
„Die sechs Frauen gründeten im November den Verein «Romani-Forum Duisburg» in Duisburg-Hochfeld. Das Quartier ist für Duisburg das, was die Nordstadt für Dortmund ist. Jeden Montagabend treffen sich die Frauen in den Räumen des Vereins «Die Solidarische Gesellschaft der Vielen». Wenige alte Möbel stehen herum. An der Wand hängt ein Rojava-Plakat. Die Frauen sitzen an einem…
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Antiziganismus und Wohnen
Am 15.4.26 war Duisburg mit zwei Fallbeispielen auf der Pressekonferenz zum neuen MIA-Schwerpunktbericht „Antiziganismus und Wohnen“ in Berlin vertreten. Das erste Fallbeispiel: die Sintiplätze in Ober-Meiderich und Neuenkamp — gewachsene Gemeinschaftsstrukturen und Schutzräume vor Diskriminierung, die die Stadt nie offiziell anerkannt hat. Siegfried Mettbach vom Duisburger Sinti Verein e.V. hat heute auf dem Podium eingefordert,…
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Wohnungen gesucht!
Wir suchen eigentlich immer Wohnungen für Menschen, die unverschuldet durch die Taskforce Problemimmobilien auf die Straße gesetzt werden – für Alleinstehende, für kleine Familien, für große Familien. Meldet euch, wenn ihr was hört und was wisst. Der Aufruf ist dauerhaft gültig, denn die Wohnungsnot nimmt in Duisburg immer mehr zu. Vielen Dank für’s Teilen
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Romani Forum Duisburg stellt sich vor
„Romani Forum Duisburg“ will starke Stimme für diskriminierte Roma-Frauen sein. Sieben Romnja wollen den Verein „Romani Forum Duisburg“ gründen. Roma-Familien in Duisburg, sagen sie, leben in ständiger Angst vor den Behörden.“, WAZ Duisburg Den WAZ-Artikel zur öffentlichen Präsentation findet ihr hier. Zwei Gründungsmitglieder haben ebenfalls ihre Geschichte und ihre Erfahrungen mit den Zwangsräumungen durch die…
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Neuer Artikel in der sub\urban über Verdrängung in Hochfeld erschienen
Neuer Beitrag von Lena Wiese und Ellen Drutschmann, erschienen in der aktuellen @sub_urban_journal „Sicherheitspolitische und administrative Maßnahmen versetzten in den letzten Jahren insbesondere Rom*nja aus Rumänien und Bulgarien in einen Zustand der De-Citizenship (Balibar 2004), in dem ihnen ihre Rechte faktisch entzogen werden. Ihre Vertreibung legitimiert die Stadt mit kriminalisierenden Narrativen, die ihren Ausschluss als Sicherheits- und…
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Community-Tag mit Romani Forum Duisburg
Am Mittwoch, 10.12.2025, öffnen wir ab 14:00 Uhr die Türen für einen besonderen Community-Tag mit dem Romani Forum Duisburg – Vocile femeilor rome. Wir starten mit drei eindrucksvollen Kurzfilmen auf Rumänisch und Romanes und einem anschließenden Gespräch mit Dr. Andra Drăghiciu von @criticalfilmhub und Mihaela Drăgan. Danach stellt sich der entstehende Verein vor und lädt ab 18:00…
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Workshop „COMMUNITY-ÜBERGREIFENDE STADTTEILARBEIT: SOLIDARISCHES QUARTIER DER VIELEN“
Workshop „COMMUNITY-ÜBERGREIFENDE STADTTEILARBEIT: SOLIDARISCHES QUARTIER DER VIELEN“ mit @zkhochfeld Im Rahmen der Tagung „DRANBLEIBEN! Gegen rechte Normalität – für ein solidarisches Miteinander“ der Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus in NRW????Am 20. September 2025 in der VHS Hamm Zum Workshop: In dieser Arbeitsgruppe beleuchten wir, wie antirassistische Stadtteilarbeit über punktuelle Aktionen hinaus nachhaltig gestaltet werden kann. Anhand konkreter…
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Hochfelder Perspektiven im Surplus-Magazin
Hochfelder Perspektiven auf Arbeit, Wohnen und menschenwürdiges Leben und die Kiez-Arbeit im ZK im neuen @surplusmagazin, geschrieben von @pyrolena Gönnt euch ein Abo!
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IAQ-Report: Multiple Prekarisierung – Zur Lebenslage osteuropäischer Migrant*innen in urbanen Sozialräumen
Seit Januar 2014, also mittlerweile mehr als zehn Jahre, gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Personen aus Rumänien und Bulgarien, die sich als ein wichtiger Faktor für das Wachstum ausländischer Beschäftigung in der Bundesrepublik erwiesen hat.Kommunen und ihre Vertretungsorgane problematisieren seither die „Zuwanderung aus Südosteuropa“ und bearbeiten sie mit einer Mischung aus Integrations- und Abwehrmaßnahmen, ohne…
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Forschungsergebnisse in der WAZ
Die WAZ hat über die Forschungsergebnisse des Projektes „Diskriminierung jenseits der Kategorien“ berichtet: „Das bittere Fazit der Studie: Die Diskriminierung in der Arbeitswelt, auf dem Wohnungsmarkt und beim Zugang zu sozialen Rechten verschärft die prekäre Lage südosteuropäischer Migranten in Duisburg. Die abwehrende Ausrichtung der Stadtverwaltung und bürokratische Hürden verschlimmerten und verstetigten die prekäre Lage der…
